Schnell ohne DSL
Breitband aus dem All
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Noch sind viele Regionen nicht an das DSL-Netz angeschlossen. Manchmal ein Grund, für Gewerbetreibende in bereits erschlossene Regionen abzuwandern. Meist teurer als terrestrisches DSL, kann Breitband via Satellit dieses Problem lösen.
40 Prozent der Satelliten gehören zu Hughes
Hughes nutzt die Zwei-Wege-Satelliten-Technik, rund 40 Prozent aller Satelliten im Weltall gehören zum Unternehmen. Zu den Kunden zählen multinationale Unternehmen wie Shell und General Motors. Sie schätzen es, egal wo ihre Niederlassungen stehen, nur einen Provider zu haben und durch die gemeinsame Backbone-Infrastruktur Synergien zu erzeugen. Außerdem wird die Übertragung kodiert, so dass sensible Daten vor Mithörern sicher sind. In Deutschland ist die Probstei Telekom Partner von Hughes. Ein interessantes Angebot bietet Probstei, wenn sich mehrere Nutzer für eine Antenne zusammenschließen. Die Flatrate für eine Gruppe von 15 Nutzern kostet 48,99 Euro im Monat, finden sich 50 Leute, dann halbieren sich die monatlichen Kosten.
In den meisten Fällen muss bei DSL aus dem All tiefer in die Tasche gegriffen werden, als beim terrestrischen Angebot. Häufig ist der Rückkanal nicht dabei, es gibt eine Volumenbeschränkung oder die Angaben des Downstreams betragen nominell 1024 Kilobit pro Sekunde, sind aber oft von Überlastung betroffen. T-Com weist auf diese Einschränkungen, sowie auf wetterbedingte Streuverluste, in ihrem AGB hin. Außerdem gibt es eine Fair-Use-Policy, nach der Kunden bei übermäßiger Nutzung ausgebremst werden. Die Flatrate beträgt 79,95 Euro inklusive Rückkanal. Neben der Flatrate bietet T-Com einen 30- und 90-Stunden Zeittarif, der minutengenau abgerechnet wird. Das Pauschalentgelt beträgt 29,96 beziehungsweise 49,95 Euro. Bei Überziehung schlägt jede weitere Minute mit fünf Cent zu Buche.
»DSL via Satellit«
Von ihren Anbietern wird diese Breitband-Lösungen oft als »DSL via Satellit« bezeichnet, allerdings hat die angewandte Technologie mit einem DSL-Anschluss nichts gemein. Der Begriff ist lediglich als Synonym für hohe Übertragungsraten zu sehen. Genutzt werden etwa die für Fernsehübertragung bekannten Satelliten ASTRA und Eutelsat. Für die Übermittlung zum PC bedarf es einer Satellitenantenne mit digitalem LNB und einen DVB-S-Receiver.










Breitband via Satellit gibt es ab sofort bei den Kooperationsmitgliedern von Electronic Partner. Hierfür kooperiert der Händlerverbund mit dem Provider Star-DSL.



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Arcor AG & Co. KG
