Standardisierung soll ausgebaut werden
Analysten von Experton bewerten T-Systems-Umbau kritisch
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Aus Sicht der Experton Group ist die Konzentration von T-Systems auf die Großkunden ein logischer Schritt. Allerdings wird die Telekom-Aussage bemängelt, dass der Mittelstand standardisierte Produkte wünscht.
Mittelstand wird Standard
Die ehemalige Privatkundensparte T-Home übernimmt die Geschäftskunden. Damit das »Home« diese nicht allzu sehr irritiert, wird die neue Geschäftseinheit nach außen unter dem Label »T« auftreten.
Experton widerspricht allerdings den Aussagen der Telekom, die nach einer von ihr in Auftrag gegebenen Studie zu dem Ergebnis kommt, dass der Mittelstand »in erster Linie standardisierte Produkte nachfragt«. Es könnten nämlich nur Standardprodukte nachgefragt werden, da dies dem Angebot der Telekom-Tochter entspricht. Aufgrund der Organisationsstruktur sei T-Systems nie für das individuelle Lösungsgeschäft aufgestellt gewesen. Der Aufwand wäre schlicht zu hoch.
Die Experton-Marktforscher schlagen vor, dass trotzdem auch weiterhin die Standardisierung von Services aus dem ICT-Umfeld weiter vorangetrieben werden soll. Gerade bei der Größe und Kundenbasis der Telekom würde es sich lohnen, Service-Produkte zu standardisieren.










Die Telekom-Tochter T-Systems kommt nicht zur Ruhe. Nun verkündete T-Systems-Chef Reinhard Clemens weitere Restrukturierungsmaßnahmen. Dabei soll das Geschäft mit dem Mittelstand konzernintern abgegeben werden.



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