Volle Fracht voraus
Ingram Micros zweites Logistikzentrum fährt an
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Gestern ging der zweite Teil des Straubinger Logistikzentrums von Ingram Micro offiziell in Betrieb. In den vergangenen acht Monaten hat Ingram Micro damit die Kapazitäten hierzulande verdoppelt. Das Logistikzentrum soll für das Unternehmen zum Drehkreuz für das gesamte Zentral- und Osteuropa-Geschäft werden.
Im bisherigen Logistikzentrum, dem Herzstück der Auftragsabwicklung, wurde die Luft angesichts dieses Auftragsvolumens immer wieder dünn. Hinzu kommt, dass schon allein wegen des kontinuierlichen Produkt-Preisverfalls auch künftig mehr Ware umgeschlagen werden muss, um weiter profitabel arbeiten zu können.
Vor rund acht Monaten fiel daher in Straubing der erste Spatenstich für den Ausbau des bestehenden Logistikzentrums. Gestern wurde der Anbau eingeweiht und offiziell in Betrieb genommen. Insgesamt verfügt Ingram Micro damit hierzulande über 80.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche. An den insgesamt 46 Verlade- und 48 Entladetoren kann die Ware von bis zu 160 LKWs mit einem Volumen von 33 Tonnen täglich umgeschlagen werden. Ebenso ist die Retouren-Abwicklung in Straubing angesiedelt.
Das Logistikzentrum ist nur zwei Kilometer von der Autobahn A3 entfernt, die die Region sowohl mit dem deutschen Autobahnnetz als auch mit dem der Tschechischen Republik und Österreichs verbindet. »Aufgrund seiner geografischen Lage und der guten Anbindung an das Sraßen- und Schienennetz bietet sich das neue Logistikzentrum als internationale Drehscheibe für den Vertrieb nach Zentral- und Osteuropa an«, erklärt Gerhard Schulz, Senior Vice President Zentral- und Osteuropa bei Ingram Micro.
Lieferkette enger verzahnt
Die Investitionen erstreckten sich in den vergangenen zwei Jahren allerdings nicht nur auf die Erweiterung von Gebäude und Fläche, sondern umfassten auch die Einführung des neuen Lagerverwaltungssystems »Viadat« sowie des neuen Supply-Chain-Management-Systems »i-Logx«.
Viadat ermöglicht es Resellern seit Anfang 2007, den Weg ihrer bestellten Ware mitzuverfolgen, nachdem die Pakete an den Spediteur übergeben wurden. Bei der Einführung dieses Systems im Herbst 2006 kam es allerdings zunächst bei der Einspielung falscher Daten zu massiven Turbulenzen im Logistikzentrum. Doch seit März 2007 hat das System ausschließlich Stärken gezeigt. Um diesen Informationsdienst nutzen zu können, müssen sich Partner lediglich im geschützten Fachhandelsbereich unter www.ingrammicro.de/lieferavis registrieren. Per eMail werden sie anschließend automatisch informiert, sobald ihre Ware an den Spediteur übergeben wurde. Im Anhang dieser eMail befindet sich eine detaillierte Lieferbenachrichtigung im PDF-Format. Im Falle einer Rückstandsauflösung wird der Partner ebenfalls per eMail umgehend über seine Warenzuteilung benachrichtigt.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Händler ihre bestellte Ware verfolgen können.
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Fachhandelspartner von Ingram Micro können den Weg ihrer bestellten Ware ab sofort von der Produktionsrampe des Herstellers ab punktgenau verfolgen und damit ihren Endkunden verbindliche Lieferinformationen geben. Möglich wurde dieser Service durch die Anbindung des Supply-Chain-Managment-Systems i-Logx an den Online-Shop IM.Order.



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