Harmonie von direktem und indirektem Vertrieb
Canon und das Geschäft mit dem Business
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Für Canon birgt das Geschäft im B2B-Segment noch viel Potenzial. Deutschland-Chef Jeppe Frandsen hat in den zwei zurückliegenden Jahren als Geschäftsführer die Grundlage geschaffen, um den Konzern im Business-Sektor in Zukunft ebenso erfolgreich aufzustellen wie im Consumer-Bereich.
Doch nicht nur die bekannte Unternehmenssparte Canon Consumer Imaging (CCI) kann Erfolge vorweisen, auch der Bereich Canon Business Solutions (CBS) hat 2007 seinen Teil am Gesamtumsatz von rund 1,1 Milliarden Euro in Deutschland beigetragen.
Erfreulicher Rückblick 2007
Wenngleich die meisten Menschen in erster Linie Digitalkameras und Tintenstrahldrucker mit Canon in Verbindung bringen, so stellt der Hersteller im Business-Segment ebenfalls eine feste Größe dar. Eigenen Angaben zufolge wurde im vergangenen Geschäftsjahr bei Large Format Printern (LFP) ein Wachstum von 40 Prozent erzielt und damit der Anteil in einem stabilen Markt von acht auf zwölf Prozent vergrößert. Bei den Dokumentenscannern konnte Canon gegenüber 2006 bei den verkauften Geräten um 39 Prozent zulegen und im Lösungsgeschäft der Umsatz sogar mehr als verdoppelt (104 Prozent) werden. Mit über 400 verkauften Imagepress-C1-Farbsystemen und der Auslieferung des High-End-Farbsystems Imagepress C7000VP ab Juli endete 2007 für Canon auch in dieser Hinsicht erfolgreich. Bis Jahresende konnten acht Prozent Marktanteil in diesem Segment erzielt werden. Im Bereich Multifunktionale Drucker (MFP) wurde Canon durch stabile Absatzzahlen in einem rückläufigen Mono- und 17 Prozent Wachstum im expandierenden Farbbereich mit rund 15 Prozent Anteil zum Marktführer.
Optimistische Prognose
Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern belegt Canon Deutschland mit diesem Marktanteil jedoch keinen Spitzenplatz. In Dänemark und Finnland beispielsweise liegen die Marktanteile bei etwa 30 beziehungsweise 35 Prozent – bei identischen Mitbewerbern wie im deutschen Markt. Nach Ansicht von Canon besitzt der stark fragmentierte deutsche MFP-Markt jedoch genügend Potenzial, um in Zukunft weitreichend expandieren zu können. Wachstumsmärkte sind für Canon allerdings auch Large Format Printing sowie Professional Printing. Hinter diese beiden Bereiche hat Canon jeweils eine Organisation gestellt und dadurch grundlegende Voraussetzungen für Wachstum geschaffen. Die noch relativ junge LFP-Organisation zum Beispiel besteht aus einer Matrix aus jeweils vier Mitarbeitern, die sich auf ein festes Einsatzgebiet wie etwa Photo oder CAD spezialisiert haben beziehungsweise für die regionale Unterstützung von Resellern zuständig sind.
Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr über die Vertriebsmodelle »Canon Business Center« und »Canon Business Center unabhängig«.

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IT-BUSINESS sprach mit Jeppe Frandsen, Geschäftsführer von Canon Deutschland, über die jüngsten Entwicklungen im Business-Segment, die Pläne bezüglich direktem und indirektem Vertrieb sowie über künftige Unternehmensziele.



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