Künftig wird pro Server-Farm statt pro Server abgerechnet
Microsoft lockert Lizenz-Modell für virtualisierte Umgebungen
![]() | |
|
Ab 1. September wird es für viele Anwender günstiger, Microsofts Server-Anwendungen in virtualisierten Systemlandschaften zu nutzen. Denn ab diesem Zeitpunkt berechnet der Software-Riese unter anderem nur noch eine Lizenz pro Server-Farm, statt wie bisher eine Lizenz pro Server. Zudem hat Microsoft die technischen Support-Angebote erweitert.
Die gelockerten Lizenz-Regelungen betreffen unter anderem
Microsoft SQL Server 2008 Enterprise
Microsoft Exchange Server 2007 SP1 Standard und Enterprise
Microsoft Dynamics CRM 4.0 Enterprise und Professional
Microsoft Office Share Point Server 2007
Microsoft System Center Produkte.
Gleichzeitig kündigte Microsoft an, für 31 Server-Applikationen auch dann technische Unterstützung zu leisten, wenn sie in virtuellen Umgebungen zum Einsatz kommen. Dieser Support beschränkt sich dabei nicht nur auf Anwendungen, die auf Windows Server 2008 Hyper-V laufen, sondern inbegriffen sind alle validierten Virtualisierungsplattformen von Drittanbietern. Dazu zählen unter anderem Cisco, Citrix, Novell, Parallels, Sun und Virtual Iron.
Im Rahmen des »Server Virtualization Validation Program« kann jeder Software-Anbieter seine Virtualisierungs-Lösungen auf Windows-Servern testen.
Auf den »Microsoft Tech Days«, die zwischen dem 14. und 23 Oktober in Hannover, Dortmund, Wiesbaden und Nürnberg stattfinden, informiert der Hersteller seine Partner über die Details der neuen Angebote.
»Software-Hersteller haben lange gezögert, die Lizenzierung für virtuelle Umgebungen klar zu regeln und dadurch Verwirrung unter den Benutzern gestiftet. Microsoft ist dieses Problem nun angegangen, das ist ein guter Schritt vorwärts«, kommentiert Parallels Senior Vice President Kurt Daniel den Vorstoß von Microsoft. »Mit der Klärung zur Mobilität von Lizenzen für virtuelle Maschinen vereinfacht Microsoft den Übergang und beseitigt damit einen der großen Stolpersteine, der die breite Anwendung von Virtualisierung behindert hat.« Daniel hofft, dass sich andere Software-Hersteller diesem Beispiel anschließen »und ein klares und faires Lizenzmodell für virtuelle Umgebungen entwickeln.«
Avnet Technology Solutions GmbH
Firmenprofil
Kontakt
Microsoft Deutschland GmbH
Firmenprofil
Kontakt
Cisco Systems GmbH
Firmenprofil
Kontakt
Firmenprofil
Kontakt
Citrix Systems GmbH
Firmenprofil
Kontakt
Firmenprofil









Auf dem Virtualisierungs-Summit stellte Microsoft vor allem eines klar: Diese Technologie wird eine Schlüsselrolle bei allen unter dem Schlagwort »Dynamic IT« vereinten Entwicklungen spielen. Um diese voranzutreiben, hat Microsoft jetzt Calista Technologies übernommen und angekündigt, künftig mit Citrix gemeinsam ein breites Portfolio an Desktop- und Server-Virtualisierungslösungen zu vermarkten. Das ist aber noch lange nicht alles, was Vertriebspartner und Endkunden von den Redmondern erwarten können.



Fujitsu Siemens Computers GmbH
3PARdata
Neoware GmbH