Snort-Entwickler sieht Wachstum für Intrusion-Prevention-Systeme
Sourcefire geht auf Partnersuche
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Der amerikanische Intrusion-Protection-Anbieter Sourcefire kommt mit eigenem Vertrieb nach Deutschland. Das Team um Markus Auer startet mit der Ankündigung der Version 4.8 des »3D System«.
Sourcefire hat sich durch die Entwicklung der IPS-Lösung Snort, die auf Open-Source-Code basiert, vor allem bei mittelständischen Unternehmen international einen Namen gemacht. Für den Business-Bereich bietet der amerikanische Hersteller eigene, kommerzielle Lösungen an. Diese unterscheiden sich von den Freeware-Versionen vor allem durch eine zentralisierte Verwaltung, der Gewichtung von Alarmen und der Möglichkeit zur Einbettung von Security-Policies.
Markus Auer, Sales Manager Central and Eastern Europe bei Sourcefire, sieht gerade in Deutschland erhebliches Wachstumspotenzial für IPS: »PCI bewegt die Unternehmen, sich wieder eingehend mit Intrusion Protection zu befassen.« Bis zum Ende des Jahres will Auer für sein Sales-Team mindestestens fünf neue, technisch versierte Mitarbeiter gewinnen, die den Channel aktiv unterstützen.
»Die Version 4.8 von Sourcefire 3D System wird uns helfen, die Umsätze zu steigern, da sie auf spezifische Bedürfnisse der lokalen Märkte eingeht«, erklärt Auer. Wie bereits die Vorgängerversionen integriert 3D System 4.8 die herstellereigene Technologie RNA (Realtime Network Analysis). Diese Funktion, die laut Auer einzigartig auf dem Markt ist, fügt den Alarm-Meldungen den jeweiligen Kontext hinzu und reduziert auf diese Weise die Anzahl der Fehl-Alarme. Was in der Vergangenheit gegen die Implementierung von ID/IP-Systemen sprach, nämlich die unüberschaubare Flut von Alarm-Meldungen, fällt laut Hersteller mit RNA weg.
Neu an der Version 4.8 ist das Portal-ähnliche Dashboard, das sich mit einem Bündel neuer Widgets zum IPS-Monitoring, der Sensor-Performance oder der Lizenzverwaltung an die jeweiligen Anwender anpassen lässt. Hinzu kommt die Funktion der »Adaptive Traffic Profiles«, die auch segmentierten Traffic richtig einordnen soll, sowie das »Non-Standard Port Handling«, das die Überwachung auf sämtliche Ports des Netzwerks ausdehnt.
Die Preise der Lösung richten sich nach Art und Größe des jeweiligen Projekts.










Kaum eine Firewall ist heute mehr in »Reinform« vorzufinden. Vielmehr sind die klassischen Funktionalitäten entweder in Appliances für das Unified Threat Management (UTM) aufgehoben oder finden sich mit weiteren Spezialfunktionen in Hardware gegossen wieder.



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