Studie von Softnews
SaaS-Modell kommt beim Handel bislang nicht an
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Ob man es nun ASP, SaaS oder »Cloud Computing« nennt – das Modell, Software via Web zu vermieten, wirft Gewohntes über den Haufen. Obwohl die Software-Hersteller ihren Resellern durch das neue Geschäftsmodell auch neue Umsatzchancen versprechen, kommt das Thema bislang nicht im Handel an, so das Ergebnis einer Studie von Softnews.
20 Prozent gaben an, dass bisher keine Kundenanfragen eingegangen sind.
11 Prozent gaben an, Kundendaten grundsätzlich nicht an Hersteller weiter zu geben.
Für 9 Prozent sind SaaS-Anwendungen gleichbedeutend damit, dass Kunden an den Hersteller abgegeben werden und dadurch die Betreuung verloren geht.
8 Prozent haben keine Erfahrung darin, welche Hersteller SaaS-Lösungen zum Vertrieb über den Fachhandel anbieten.
Weitere 8 Prozent fürchten rechtliche Probleme auf sich als Zwischenhändler zukommen, wenn der Hersteller die Hosting-Services nicht erfüllt.
Der Rest hat die Frage nicht beantwortet oder wegen fehlender Relevanz ausgelassen.
Mit Software, die via Web zur Verfügung gestellt wird, rollt eine der ganz großen und einschneidenden Entwicklungen in der Informationstechnologie auf die IT-Welt zu. Insbesondere im Fachhandel wird dieser Trend einiges über den Haufen werfen und neue Geschäftsmodelle und Services forcieren.
Während im klassischen Software-Vertrieb über Handelsmarge und Service-Vergütungen Geld verdient wird, ist das SaaS-Geschäft geprägt von Provisionen. Aber auch von zusätzlichen Beratungsleistungen im Hinblick auf die konkrete Umsetzung. So wird es auch in Zukunft nicht für jede Software sinnvoll sein, sie aus dem Netz heraus zu nutzen. Die großen Software-Hersteller werden Tools zur Verfügung stellen, die Bedarf und Einsatzmöglichkeiten der Online-Angebote beim Kunden ausloten und Lösungsszenarien vorschlagen.
Sobald sich der Kunde für seine unternehmensspezifische Kombination aus lokal installierter Software sowie online genutzten Services entschieden hat, beginnt die eigentliche Arbeit für den Channel. Sie wird durch die Migration auf die Online-Services, die Integration der Services auf vorhandene Systeme und das Training der Mitarbeiter bestimmt.










Ob man es nun ASP, SaaS oder »Cloud Computing« nennt – das Modell, Software via Web zu vermieten, wirft Gewohntes über den Haufen. IT-BUSINESS wagt eine Zukunftsprognose.



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