Insolvenzverwalter Dr. Winfrid Andres hat für Maxdata zwei neue potenzielle Investoren aus Deutschland gefunden. Die Angebote liegen seit heute auf dem Tisch, Ende nächster Woche könnten Nägel mit Köpfen gemacht werden.
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Nach dem Rückzug von Quanta: Maxdata will mit massiv verkleinerter Mannschaft weitermachen
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Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens: Das Bangen um Maxdata geht in die nächste Runde
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Maxdata-Fertigung Manulogs schließt zur Insolvenzeröffnung am 1. September: Maxdata-Insolvenz: Quanta sichert teilweises Überleben
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Am Donnerstag hat auch die Gigachip Großhandels GmbH beim Amtsgericht Offenburg Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen mit Sitz in Appenweier und einer Niederlassung in Dessau fertigt im Auftrag von Leo die Consumer-Marke Piranha, wickelte die Gewährleistungsfälle ab und ist zudem als Komponenten-Distributor tätig.
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Insolvenzverwalter äußert sich erstmals zu Lage bei Appenweierer PC-Fertiger: Bei Leo Computer gehen die Geschäfte weiter
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Staatsanwaltschaft Offenburg ermittelt: Insolvente Leo steckt im trüben Fahrwasser
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Steuermann des PC-Herstellers verlässt nach 16 Jahren das Unternehmen: Leo-Chef Torsten Duffner geht von Bord
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Die Verhandlungen mit Quanta sind gescheitert. Nach einer Betriebsversammlung am Freitag steht bislang nur fest, dass es bei Maxdata trotzdem weitergehen soll – mit stark verkleinerter Mannschaft. Offenbar verhandelt Insolvenzverwalter Dr. Winfrid Andres mit weiteren Investoren. Quanmax soll sich jedoch auch von den Verhandlungen zurückgezogen haben.
Während Maxdata-Partner weiter um ihr künftiges Geschäft bangen, herrscht seitens des Insolvenzverwalters Funkstille. Sicher ist bislang nur, dass die Garantie-Forderung für Altsysteme eingestellt werden. Für PC-, Notebook- und Monitor-Altsysteme bietet jedoch PC-Garant nun auch eine Absicherungsvariante an.
Der Insolvenzverwalter von Maxdata, Rechtsanwalt Dr. Andres, hatte lange gehofft, dass Maxdata weitgehend erhalten werden kann. Doch nun ist klar: Die Fertigungstochter Manulogs am Hochlohn-Standort Deutschland wird die Insolvenz nicht überleben. Für die Marken Maxdata und Belinea soll es dennoch weitergehen: Quanta-Tochter Quanmax wird auch hier investieren.

Der Geschäftsbetrieb beim insolventen PC-Hersteller Leo werde bis zum Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. November 2008 unverändert fortgeführt, so die Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Stefano Buck. Für aktuell dringende Garantie-Fälle habe man Lösungen gefunden.
Für den Appenweierer PC-Fertiger Leo kommt es gerade knüppeldick. Nicht nur, dass das vor 16 Jahren gegründete Unternehmen am 7. August wegen drohender Zahlungsunfähgikeit Insolvenz beim Offenburger Amtsgericht anmelden musste, es laufen außerdem seit dem 8. August Ermittlungen wegen möglicher Bilanzfälschung. Der leitende Staatsanwalt äußerte sich heute gegenüber IT-BUSINESS.
Torsten Duffner, langjähriger Geschäftsführer des PC-Fertigers Leo wird demnächst das Unternehmen verlassen. Seinen Posten wird künftig der derzeitige Vertriebsleiter Rico Siefermann übernehmen. Wie lange Duffner noch genau an Bord bleiben wird, ist derzeit noch unklar. Es werde einen sanften Übergang geben, da sein Ausstieg seit längerer Zeit bereits geplant sei, erklärte Duffner.
Performance für Business-Intelligence-Anwendungen:
Die SaaS-Software für Mittelständler »Business ByDesign« kommt statt »Anfang 2008« nun eher »im Laufe des Jahres 2008«. Allerdings hat SAP die Planzahlen hinsichtlich Umsatz und angepeilter Kundenbasis angepasst.
Mit einem sehr breiten Portfolio startet der polnische Hersteller Easy Touch in den nächsten Wochen hierzulande den Vertrieb. Der frischgebackene Deutschland-Chef verspricht stabile Margen und Marketingunterstützung für den Channel.
Der schwedische Hersteller von Storage Resource Management Software (SRM) Northern Parklife wagt den Sprung nach Deutschland. Hierzulande soll Vertriebsleiter Martin Eßer einen funktionierenden Partnerkanal aufbauen.
Für den Verkauf seiner Storage- und Backup-Lösungen befindet sich die Firma Crossroads auf der Suche nach qualifizierten Value-Added-Resellern (VARs). Diese müssen erst dann die Ausbildung absolvieren, wenn konkrete Projekte vorliegen.
Vorgänger Josef Vistola wird zum Channel Marketing Manager EMEA befördert:
Der Telekom-Ausrüster Alcatel-Lucent hat den Niederländer Ben Verwaayen als CEO und den Franzosen Philippe Camus als Non-Executive Chairman in das Management berufen. Ende Juli waren deren Vorgänger Pat Russo und Serge Tchuruk zurückgetreten.
Zum 1. Oktober bekommt Benq Deutschland einen neuen Chef. Matthias Grumbir, der die Position eines Country Managers erst vor einem Jahr übernommen hat, gibt sie in einem Monat an einen bislang noch nicht genannten Nachfolger ab.
Das Schreiben kam ohne Vorwarnung. Entsprechend fassungslos nahmen die drei Citrix Value Added Distributoren in den USA die Entscheidung von Citrix zur Kenntnis, die Zusammenarbeit zu beenden und künftig nur noch auf Ingram Micro zu setzen. In Europa will man jedoch am bisherigen Distributionsmodell festhalten. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der bisherige Citrix EMEA-Chef Stefan Sjöström das Unternehmen verlassen hat.
Toshiba hat die Nachfolge für Bernd Schneider geregelt und mit Michael Sauer einen neuen Vertriebschef für den B2B-Bereich gefunden, der seit 25 Jahren in der IT-Branche tätig ist.
Streit um gebrauchte Software zwischen Usedsoft und Microsoft schlägt auf die Kunden durch:
Eine Mitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters Stefano Buck hat heute die Branche aufgeschreckt. Angeblich habe es unter dem bisherigen Geschäftsführer Torsten Duffner Bilanzmanipulationen gegeben. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Der Haken an der Geschichte: Sie fußt auf einer einzigen, weder geprüften noch bestätigten Aussage.
Welche Auswirkungen hat die Pleite eines Herstellers auf die Verpflichtungen der Reseller gegenüber den Ansprüchen der Kunden bezüglich Garantien und der Gewährleistung? Insolvenzen wie die von Maxdata werfen diese geschäftskritischen Fragen auf.
Der Streit um die Übertragbarkeit gebrauchter Volumenlizenzen geht in die nächste Runde. Und solange die Juristen noch Spielraum zum Streit haben, werden sie diesen wohl auch nutzen. Unternehmensberater Dr. Markus Morawietz bringt im Auftrag von Microsoft indes eine neue Perspektive in die Debatte ein und weist darauf hin, dass bei Verstößen gegen Urheberrechtsverletzungen auch die Staatsanwaltschaft auf der Matte stehen könnte.
Harsche Kritik des vorsitzenden Richters am Siemenskonzern prägte die erste Urteilsverkündung im Schmiergeldskandal. Die nächsten Anklagen sind in Vorbereitung.
