Thomas Retzlaff steigt ganz auf Cisco um
Cisco verstärkt Channel-Mannschaft – und schwächt Linksys
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Linksys’ Regional Manager Thomas Retzlaff wechselt zur Muttergesellschft Cisco, wo er sich um die Distribution im Channel kümmern wird. Der personelle Abzug wirft Fragen auf, wie es mit Linksys als Marke weitergeht.
Thomas Retzlaff war zuvor Regional Manager in der DACH-Region für die Marke Linksys, die 2003 von Cisco für 550 Millionen Dollar übernommen wurde. Seit längerem schon scheint der Netzwerk-Riese allerdings nicht so genau zu wissen, in welchem Marktsegment – ob bei den Consumern oder im SMB-Umfeld – der Zukauf eingeordnet werden soll.
So sorgte vor über einem Jahr John Chambers, CEO von Cisco, mit seiner Ankündigung, die Marke Linksys werde in Bälde ganz verschwinden, für einiges Unverständnis in der Branche, wurde doch weiter neue Produkte angekündigt. Mit dem Konzept »Linksys One« wollte man beispielsweise Service Provider im VoIP-Umfeld ansprechen. Die Lösung kam aber nicht auf den Markt.
Die Verwirrung, wie es denn nun wirklich mit der Marke Linksys by Cisco weitergehen sollte, konnte auch später nicht so recht geklärt werden. Möglicherweise zieht Retzlaff jetzt die Konsequenzen aus dem Schlingerkurs der Marke.
Linksys Central Europe c/o Cisco Systems GmbH
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Fast schon ein halbes Jahrzehnt ist es her, dass der Netzwerk-Riese Cisco sich Linksys einverleibte, um Netzwerktechnik auch Verbrauchern schmackhaft zu machen. Da das Consumer-Segment so heiß umkämpft ist wie selten zuvor, ist die Marke Linksys kaum vom Markt wegzudenken. IT-BUSINESS wollte von Thomas Retzlaff, Regional Manager, Linksys/Cisco genauer wissen, wie es um die Zukunft von Linksys unter dem Dach von Cisco bestellt ist.



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