Staatsanwaltschaft Offenburg ermittelt
Insolvente Leo steckt im trüben Fahrwasser
12.08.2008 | Redakteur: Regina Böckle
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Für den Appenweierer PC-Fertiger Leo kommt es gerade knüppeldick. Nicht nur, dass das vor 16 Jahren gegründete Unternehmen am 7. August wegen drohender Zahlungsunfähgikeit Insolvenz beim Offenburger Amtsgericht anmelden musste, es laufen außerdem seit dem 8. August Ermittlungen wegen möglicher Bilanzfälschung. Der leitende Staatsanwalt äußerte sich heute gegenüber IT-BUSINESS.
In der Zwischenzeit laufen die Geschäfte des angeschlagenen PC-Fertigers unverändert weiter. Insolvenzverwalter Stefano Buck rechnet damit, dass das Insolvenzvenzverfahren am 1. November 2008 eröffnet werden kann. »Die Geschäfte mit einem Auftragsvolumen von etwa 1,5 Millionen Euro sollen in Abstimmung mit den beteiligten Banken und Lieferanten ohne Einschränkungen zunächst bis Ende Oktober weiter laufen«, so Buck.
Parallel dazu verhandele man mit mehreren interessierten Investoren, um das Geschäft bei Leo auch langfristig fortführen zu können und die rund 75 Arbeitsplätze zu erhalten. Zur Absicherung aktueller und künftiger Garantie- und Gewährleistungsfälle führe man mit weiteren Unternehmen intensive Gespräche.
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Leo Gesellschaft für Computer & Kommunikation mbH
Appenweier, Deutschland
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Am Donnerstag hat auch die Gigachip Großhandels GmbH beim Amtsgericht Offenburg Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen mit Sitz in Appenweier und einer Niederlassung in Dessau fertigt im Auftrag von Leo die Consumer-Marke Piranha, wickelte die Gewährleistungsfälle ab und ist zudem als Komponenten-Distributor tätig.


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