Nach dem Rückzug von Quanta
Maxdata will mit massiv verkleinerter Mannschaft weitermachen
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Die Verhandlungen mit Quanta sind gescheitert. Nach einer Betriebsversammlung am Freitag steht bislang nur fest, dass es bei Maxdata trotzdem weitergehen soll – mit stark verkleinerter Mannschaft. Offenbar verhandelt Insolvenzverwalter Dr. Winfrid Andres mit weiteren Investoren. Quanmax soll sich jedoch auch von den Verhandlungen zurückgezogen haben.
Der taiwanische Notebook-Fertiger Quanta zog just zu diesem Zeitpunkt die Bremse und ließ den geplanten Deal platzen. Laut bislang noch unbestätigten Insiderinformationen erhielten daraufhin rund 120 Mitarbeiter die Kündigung. Spekulationen, der überraschend kurzfristige Ausstieg von Quanta, einen Tag vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens könne Methode haben, um den möglichen Kaufpreis für Quanmax zu senken, haben sich nicht bestätigt. Denn auch Quanmax hat sich laut einer Agenturmeldung aus den Verhandlungen zurückgezogen.
Vorboten im Forum von IT-BUSINESS
Die Entwicklung der Ereignisse war schon einige Stunden vor der offiziellen Verlautbarung im Forum von IT-BUSINESS zu lesen: »Die Pforten werden geschlossen. Grüße aus Marl«, heißt es dort, oder »Das ist das Ende von Maxdata«. Außerdem berichteten einige Fachhändler schon im Vorfeld, dass sie von ihren Ansprechpartnern im Unternehmen angerufen und informiert wurden.
Wie das Unternehmen und der vorläufige Insolvenzverwalter am Freitag mitteilten, gab das taiwanische Unternehmen Quanmax am Donnerstag überraschend bekannt, dass es für eine Übernahme nicht zur Verfügung stehe. Den Angaben zufolge war mit dem Computerhersteller aus Taiwan am Tag zuvor schon eine Einigung erzielt worden.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie es jetzt weiter gehen soll.










Der Insolvenzverwalter von Maxdata, Rechtsanwalt Dr. Andres, hatte lange gehofft, dass Maxdata weitgehend erhalten werden kann. Doch nun ist klar: Die Fertigungstochter Manulogs am Hochlohn-Standort Deutschland wird die Insolvenz nicht überleben. Für die Marken Maxdata und Belinea soll es dennoch weitergehen: Quanta-Tochter Quanmax wird auch hier investieren.



Maxdata AG