Umfrage des Bitkom zur Lage der ITK-Branche
Hightech-Industrie blickt zuversichtlich aufs laufende Jahr
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Die ITK-Branche in Deutschland hofft bis Ende des Jahres mehrheitlich auf steigende oder wenigstens stabile Umsätze. Software-Häuser und IT-Dienstleister treiben nach wie vor den Markt am stärksten an. Und auch die Hardware-Anbieter haben Grund zur Freude.
Glauben doch 73 Prozent der 200 Umfrageteilnehmer, dass ihre Umsätze bis Ende des Jahres steigen und 17 Prozent, dass sie sich auf Vorjahresniveau bewegen werden. Als Gründe für diesen Optimismus benennt Scheer unter anderem das »sehr gute Ergebnis der CeBIT«. Die Firmen seien mit vollen Auftragsbüchern aus Hannover zurückgekehrt, die Schwung in die kommenden Monate bringen könnten.
Profitieren sollen von dem Aufwärtstrend wie schon seit etwa zwei Jahren vor allem Software- und IT-Services-Anbieter. Fast 80 Prozent der Firmen aus diesem Segment erwarten 2008 steigende Umsätze, nahezu ein Drittel wachsende Gewinne. Vor allem die zulegende Nachfrage durch gewerbliche Kunden und öffentliche Auftraggeber sei ursächlich dafür.
Auch IT-Hardware-Hersteller können sich laut Scheer endlich wieder über steigende Umsätze infolge größerer Absatzmengen freuen, trotz des scharfen Preiswettbewerbs. Mobile Endgeräte wie Notebooks und Smartphones würden sowohl bei Consumern als auch Businesskunden immer beliebter. Fast zwei Drittel der Hardware-Anbieter rechnen deshalb 2008 mit einem Umsatzplus.
TK-Anbieter unter Preisdruck
Stark unter Spannung steht dagegen auch weiterhin der Telekommunikations-Sektor. Fallende Telefon- und Internettarife und die Umstellung von Festnetz- auf IP-Telefonie sorgten nach wie vor für enormen Preisdruck. Dadurch erwarten nur 39 Prozent der TK-Anbieter wachsende Umsätze, 28 Prozent gehen von einem Minus aus.
Der gesamten ITK-Branche prognostiziert der Verband dieses Jahr eine Umsatzsteigerung von 1,6 Prozent. Einher gehen soll diese positive Entwicklung mit der verstärkten Suche nach neuen Arbeitskräften. 57 Prozent der Befragten wollen im laufenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Nur jede elfte Firma plant, Stellen zu streichen, insbesondere die TK-Firmen.
Scheer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Mangel an IT-Spezialisten mittlerweile ein »unerfreulicher Dauerzustand« geworden sei, der die Rangliste der wahrgenommenen Markthemmnisse anführt. Ebenfalls hinderlich wirken aus Sicht der ITK-Firmen manche Aktionen der Politik und die Entwicklung auf den Finanzmärkten, beispielsweise durch strengere Kreditvergabe-Richtlinien.

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Zwar ist die Stimmung in der ITK-Branche laut der turnusmäßigen Umfrage des Bitkom insgesamt gut. Allerdings rechnen weniger Firmen als noch im Vorjahr mit steigenden Umsätzen. Die Gründe dafür erläutert Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.



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