Service- und gebrauchsorientierte Modelle im Fokus der Kunden
Gartner prognostiziert wachsende IT-Ausgaben
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Die Marktforscher von Gartner sehen kein Anzeichen dafür, dass der durch die USA eingeleitete wirtschaftliche Abschwung zu einem Rückgang der weltweiten IT-Ausgaben führt. Profitieren können jene Reseller und Hersteller, die die strategischen Herausforderungen meistern.
Zwar werde künftig der Aufschwung abflachen, 2009 in absoluten US-Dollarzahlen noch zirka sechs Prozent betragen. Allerdings, so der Gartner-Analyst Jim Tully, soll »die wirtschaftliche Grundlage weiter stabil bleiben«.
Anbieter müssten sich dabei auf neue Kundenwünsche einstellen. Beispielsweise wenden sich die potenziellen Käufer Tully zufolge vermehrt von firmeneigener Hard- und Software als Anlagevermögen ab und setzen statt dessen zunehmend auf service- (beispielsweise SOA) und gebrauchsbasierte Modelle. Der Trend beispielsweise zum Cloud-Computing könne in einigen Ländern Wachstum und in anderen Regionen einen Rückgang der Ausgaben bewirken.
»Generell kann man sagen, dass das Anlagevermögen zukünftig effektiver genutzt werden wird und die allgemeinen Auswirkungen auf das Marktwachstum neutral bleiben. Wir halten ebenfalls einen Aufwärtstrend hin zu größerem Wachstum für denkbar«, so Tully. Daneben sollen Open-Source-Software und das Web 2.0 den Markt in der nächsten Zeit entscheidend prägen.
Weitere Prognosen Gartners im Überblick
Die Software-Ausgaben sollen dieses Jahr um zehn Prozent und damit am stärksten zulegen.
Anschließend folgen die Serviceausgaben mit 9,4 Prozent Plus. Dieser Bereich werde vor allem von den Innovationen bei der Software-Technik profitieren, denn diese erfordern häufig Servicedienstleistungen, beispielsweise zur Implementierung.
Das Hardware-Segment, mit einem voraussichtlichen Plus von rund sieben Prozent dieses Jahr, soll vor allem von Investitionen in PCs vorangetrieben werden. Voraussichtlich etwa 60 Prozent des Hardware-Budgets wird in Rechner fließen. Gartner verzeichnet dabei auch weiterhin einen deutlichen Trend hin zu mobilen Geräten.
Der Telekommunikations-Sektor kann zwar dieses Jahr nur etwas stärker als der Hardware-Sektor, um acht Prozent, zulegen. Der TK-Markt sei jedoch so groß, dass er trotz niedrigem Plus auch in fünf Jahren noch mehr als 44 Prozent des Marktes insgesamt für sich verbuchen wird.
Insgesamt dominieren laut dem Marktforscher die Ausgaben für Dienstleistungen. In IT- als auch TK-Dienstleistungen sollen 70 Prozent der gesamten Investitionen fließen.

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Mit einer düsteren Vorhersage warten die Marktforscher von Gartner auf. Angesichts der globalen wirtschaftlichen Probleme gehen sie davon aus, dass die IT-Ausgaben im kommenden Jahr deutlich niedriger ausfallen werden als ursprünglich erwartet. Besonders die USA und Europa soll es hart treffen.



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