Grafik-Power der nächsten Generation
Nvidia stellt Geforce GTX 200 vor
![]() | |
|
Immer schneller treiben die Grafikkarten-Hersteller die Rechenleistungen ihrer Grafikchips in die Höhe. Mit der Geforce-GTX-200-Serie stellt Nvidia die nächste Generation an Grafikprozessoren vor. Deren Leistung soll jedoch nicht nur einer besseren Darstellung dienen.
Mit einem anvisierten Verkaufspreis von rund 310 Euro fällt das Schwestermodell, die GTX 260 deutlich günstiger aus. Dafür erhält der Kunde eine Grafikkarte mit 192 Kernen und einem Shader-Takt von 1,24 Gigahertz. Die knapp 900 Megabyte Speicher laufen dagegen mit einem Gigahertz.
Mit diesen Kernfeatures bieten die Karten eine enorme Leistung für parallele Berechnungen, die den Spieleprogrammierern jede Menge Ressourcen zur Verfügung stellt, um 3D-Games noch realistischer zu gestalten. Nvidia propagiert schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, die Leistung der GPU auch für andere visuelle Berechnungen zu nutzen. Da die Grafikkarten für die gleichzeitige Berechnung enormer Datenmengen optimiert sind, erreichen Programme, die mithilfe der GPU arbeiten, einen deutlichen Leistungszuwachs.
Nvidia bietet dafür mit CUDA ein kostenloses Toolset unter der Programmiersprache C, um Programme für die Nutzung der GPU zu optimieren. So können zum Beispiel Computertomografie-Daten wesentlich schneller ausgewertet und dargestellt werden. Für private Anwender interessanter ist zum Beispiel die Möglichkeit, High-Definition-Filme in kürzester Zeit zu transcodieren. So wird die Softwareschmiede Elemental Technologies in Kürze ein Programm auf den Markt bringen, das in Kombination mit einer Geforce GTX 280 einen zweistündigen HD-Film in etwa 35 Minuten umrechnen kann. Und auch beim Abspielen eines Films von Blu-ray-Disk übernimmt die Grafik die Arbeit des Decodierens für die CPU.
MSI hat bereits die N280GTX-T2D1G-OC sowie die Super OC vorgestellt, die ab Werk deutlich übertaktet ausgeliefert werden. So erreicht die MSI N280GTX Super-OC einen Shader-Takt von 1,4 Gigahertz. Der Preis für die High-End-Karte liegt bei 530 Euro, während die N280GTX-OC etwa 500 Euro kosten soll. Die Karten sind unter anderem auch von Asus, BFG, EVGA, Gainward, Gigabyte, Innovision, Leadtek, Palit oder XFX erhältlich. Ab Donnerstag sollen dann Karten auf Basis des GTX 260 erhältlich sein.
Die Konkurrenz
Gerüchten in der Branche zufolge wird auch AMD in Kürze die nächste Generation an GPUs vorstellen. Diese RV770-Chips sollen demnach bis zu 480 Stream-Prozessoren beinhalten, die in Gruppen zu je vier Einheiten organisiert sind. Der Markt für Gamer-Equipment dürfte im Sommer jedenfalls sehr interessant werden. Nvidia bietet seinen Partner umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen. Unter anderem kommen Experten des Grafikspezialisten sogar zum Händler vor Ort, um die Mitarbeiter zu schulen. Nähere Einzelheiten lesen Sie hier.
Firmenprofil
Kontakt

AKTUELLE NEWS
- Pause zwischen den Feiertagen IT-BUSINESS wünscht Frohe Weihnachten und ein...
- Joachim Preising wird Vorstandssprecher Spoerr gibt nach und verlässt Freenet
- Regionale Präsenz und individuelle Prozesse Was heimische Software von...
- Diskussion um Daten-Skandale und Daten-Dienstleister Externe Datenhaltung...
- Vertriebsausbau mit Speicherprodukten Siewert & Kau nimmt Corsair in die...
- Ausbau bei Secure-Web-Browsing PSP baut Security-Segment mit Cockpit2i aus
- Exklusive Edition Sapphire-Grafikkarte mit Flüssig-Kühlsystem
- FSC wirbt mit Service für 2,50 Euro im Monat Billig-Angebot für...
- Microsoft-freie Komplettlösung IBM startet mit virtuellem Linux-Desktop und...
- Studien von ECC Handel und Epoq Gütesiegel schaffen Vertrauen beim Online-Kauf








Passend zur Einführung von DirectX 10 unter Windows Vista, bietet Nvidia mit der Geforce-8-Serie die ersten Grafikprozessoren an, die bereits die Programmier-Schnittstelle von Microsoft unterstützen.



PNY Technologies Germany