Smartphone-Kuchen wird neu verteilt
RIM wächst, Nokia schrumpft, und Apple freut sich
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Während RIM bei Geräten und Applikationen Gas gibt, suchen andere Hersteller noch nach ihrer Rolle im heiß umkämpften Smartphone-Markt. Neue Technologien und deren schnelle Markteinführung sind entscheidend, wenn man unter die Top Fünf kommen möchte.
Erstmals hatte das Unternehmen mit dem Blackberry Bold auch explizit Consumer angesprochen. Bei diesem Gerät, so Seibold, hat es RIM jetzt erstmals geschafft, dass nicht nur geschäftliche Mail-Accounts mobil genutzt werden, sondern auch private. Der private Mailverkehr macht etwa die Hälfte aus. Ein wichtiger Schritt für ein Unternehmen, das sich zunächst allein auf die Business-Kunden konzentriert hatte.
Wachstum nur über den Datenverkehr
Auch beim Provider T-Mobile betont man die Bedeutung des Consumer-Marktes. Ole Lohmann, Leiter Business Marketing Segmententwicklung: »Nur fünf Prozent aller Mail-Accounts werden im Moment mobil genutzt. Hier ist noch großes Wachstumspotenzial vorhanden.« Bereits jetzt generiert T-Mobile Wachstum vor allem aus dem Umsatz mit den mobilen Daten. 40 Prozent waren es im vergangenen Jahr. Das Geschäft mit der Sprachtelefonie stagniert dagegen weiterhin.
In diesem Umfeld kommen Geräte wie der Blackberry, der mit seiner Qwertz-Tastatur auf Datenkommunikation ausgerichtet ist, auch den Netzbetreibern zupass.
Auch die Navigation spielt eine immer größere Rolle und ist, laut Lohmann, jetzt auch bei den Endkunden angekommen. So werden sich nach und nach immer mehr Applikationen auf dem Handy durchsetzen. Deshalb befindet sich T-Mobile auch mit RIM in Gesprächen über den von den Kanadiern anvisierten Application Store, der im Frühjahr 2009 etabliert werden soll.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Strategie funktioniert.
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Der erste Blackberry im Klapp-Design erblickt in diesen Tagen das Licht der Welt. Auch das erste Blackberry Touch-Phone ist noch für den Herbst angekündigt. Damit nicht genug, unterstützt RIM die Entwicklergemeinde massiv, um sich einen Vorteil im hart umkämpften Smartphone-Markt zu sichern.



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