So wertvoll wie ein kleiner PC
Smartphones und Navigationssysteme auf der Suche nach neuen Zielen
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Je vielfältiger die Einsatzbereiche von Handys werden, desto lauter wird die Forderung nach einfacher Bedienbarkeit und Sicherheit. Wer mit seinen Angeboten diesen Spagat schafft, dem winken in der schönen neuen Handywelt hohe Umsätze.
Knapp eine Milliarde Handys wurden 2006 weltweit verkauft. Das sind 21,3 Prozent mehr als noch im Jahr davor. Den Kuchen teilen sich vor allem die sechs großen Hersteller, die zusammen mehr als 80 Prozent des Weltmarktes unter sich ausmachen. Dass sich der Markt konsolidiert, bekam 2006 Benq zu spüren, allerdings dreht sich gerade im Smartphone-Segment das Karussell immer schneller. Namhafte Hersteller wie HP oder Dell aktivieren ihre Ressourcen, um sich hier ein Stück vom Kuchen abzuschneiden.
»In der Zielgruppe der Unternehmenskunden besteht enormer Bedarf an modularen, integrierten mobilen Lösungen. Sie erhöhen die Produktivität der Mitarbeiter und lassen sich zentral verwalten. HP sieht hier großes Wachstumspotenzial, denn bis dato ist das Angebot am Markt hoch fragmentiert«, sagt Susan Fabian, Category Manager iPAQ Pocket PC bei HP Deutschland.
Zusatz(ver)dienste
Die Geräte sind allerdings nur die eine Seite der Medaille. Immer wichtiger – auch als Verkaufsargument für Reseller – werden Zusatzdienste. Navigationslösungen boomen, und immer mehr davon gibt es auch für das Handy. Der Download von Inhalten wie zum Beispiel von Spielen oder Musik birgt auch für die Netzbetreiber ein Riesengeschäft. Das ist auch nötig, denn nur so rechnen sich ihre teuer erkauften UMTS-Lizenzen.
Neue Technologien, wie die Near Field Communication (NFC), erschließen den Handybesitzern künftig ganz neue Möglichkeiten, die vom Lösen der Bustickets bis zum Bezahlen im Supermarkt und zur Patientenversorgung reichen. Bisher der Managerebene vorbehalten, erobert die mobile eMail den Prosumer-Bereich.
Wer geschäftliche Post via Handy erledigt, für dessen Arbeitgeber stehen mitunter Sicherheitsaspekte und die einfache Verwaltung im Vordergrund. Nachdem jahrelang Research-in-Motion mit seinem Blackberry den Markt alleine beackern durfte, ziehen jetzt auch Nokia und Microsoft nach und bieten Lösungen, die es den Administratoren ermöglichen, zentral Updates für die Smartphones aufzuspielen oder die Geräte bei Bedarf zu sperren.
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HP will sich ein Stück vom Smartphone-Kuchen abschneiden. Bei weltweit mehr als 814 Millionen potenziellen Smartphone-Kunden bis 2010 könnte das Stück gar nicht so klein ausfallen, wenn die Strategie stimmt. Im Exklusiv-Interview mit IT-BUSINESS äußert sich Susan Fabian, Category Manager iPAQ Pocket PC bei HP Deutschland, zu den Unternehmensplänen.



