VDSL als leistungsfähige Alternative zu Ethernet-Lösungen
SMC verbessert den Umsatz im Gastgewerbe
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Für die meisten Geschäftsreisenden ist die Zugriffsmöglichkeit auf eMails eine grundlegende Anforderung an ein Hotel und stellt eine Leistung wie den Room-Service dar. Mit VDSL gewährt SMC dafür nachhaltige Lösungen.
SMCs Breitband-Dienste für das Gastgewerbe funktionieren über die Telefonleitungen des Zimmers, die gleichzeitig Sprache und Daten übertragen können. So ist das Telefon im Zimmer nicht besetzt und in der Telefonzentrale werden keine Leitungen blockiert. VDSL ist nicht auf die Geschwindigkeit der Telefonleitungen beschränkt und erreicht ein Tempo, das normalerweise nur bei Ethernet-Netzen möglich ist.
Die VDSL-Lösung von SMC eignet sich für Anwendungen im Gastgewerbe. So hat sich eine deutsche Hotelkette mit 60 Hotels noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 dazu entschlossen, jedes Zimmer mit der VDSL-Technologie auszurüsten. Genutzt wird dabei die vorhandene Telefonleitung. Insgesamt wurden 27 Hotels mit 149 bis 472 Zimmern mit VDSL-Boxen ausgerüstet.
Ein deutsches Fünf-Sterne-Hotel musste feststellen, dass 80 Access Points ihren Dienst für eine drahtlose Verbindung versagten, weil die Dämpfung der Wände zu stark war. Mit der VDSL-Alternative hat jedes Zimmer seinen Internetanschluss und der Gast kann zufrieden surfen.
Die Vorteile von VDSL nutzt auch das »18th Century Oatlands Park Hotel« in Weybridge, ein viktorianisches Gebäude mit einer Lobby und mehreren Lounges. Dabei konnte man auf Bewährtem aufbauen, denn die öffentlichen Bereiche und Konferenzräume waren bereits mit Wi-Fi ausgestattet. Die meisten Hotelzimmer befinden sich in moderneren Nebengebäuden, in denen ausschließlich analoge Kupfer-Telefonleitungen verlegt wurden. Hier bot sich VDSL im Gegensatz zu einer Ethernet-Lösung an, weil einige der Räume mehr als 100 Meter vom Hauptgebäude entfernt sind und damit außerhalb der Reichweite von normalen Cat-5-Leitungen liegen. Für Ethernet hätten entweder eigene Leitungskästen oder Glasfaserkabel installiert werden müssen. Beides hätte spürbar höhere Kosten verursacht im Vergleich zum Einsatz von VDSL.
VDSL auf hoher See
Die VDSL-Lösung von SMC hat auch die amerikanische Silversea Cruises überzeugt. Die luxuriöse Kreuzfahrtlinie verwendet die normale Telefonleitung, um Isis, das neue Bord-Unterhaltungs- und Kommunikationssystem, zu nutzen. Sie unterstützt Netzwerkverbindungen, die über eine Standard-Telefonleitung schnelle Geschwindigkeiten bieten und auch, während sie als Netzwerkverbindung dienen, noch Telefonverbindungen ermöglichen. Mit Isis können die Passagiere jetzt ganz bequem in ihren Suiten auf dem Schiff Filme ansehen, eMails empfangen und verschicken sowie in virtuellen Buchläden einkaufen.
Technologie
VDSL gehört zur Familie von Abo-Verbindungstechnologien, die über die analogen Telefonleitungen funktionieren. Alle DSL-Techniken werden über die bestehenden Kupfer-Telefonkabel geleitet. Sie nutzen jedoch höhere Frequenzen, um Datensignale zu übertragen ohne dabei die Stimmsignale, die über die niedrigere Frequenz übertragen werden, zu beeinträchtigen.
Die erreichbare Geschwindigkeit hängt von der Entfernung zu den Verteilerkästen auf der Straße sowie von der Qualität der Telefonleitungen ab. Daher ist die Verfügbarkeit von DSL für Telefonanschlüsse von der Entfernung zum nächsten Telefonverteiler bestimmt. Mit VDSL gibt es solche Einschränkungen nicht, weil es über analoge Telefonleitungen funktioniert, solange diese nicht länger als 1,5 Kilometer sind.
Neben einem Internetzugang benötigen Hotels in der Regel lediglich drei zusätzliche Geräte, um die Telefonleitungen entsprechend nutzen zu können. Ein VDSL-Switch stellt die Verbindung zum Internet und zu einem lokalen Daten-Server her. Ein VDSL-Splitter kombiniert die Datensignale mit den Stimmsignalen vom Telefonverteiler oder PBX. Das VDSL-Modem in den Kundenräumen leitet die Stimm- und Datensignale auf das Kundentelefon und lokale Computer weiter.

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