Cloud Computing als Megatrend: Auch die Konvertierung zwischen Clouds geplant
Citrix startet Projekt Kensho: Werkzeug zum Konvertieren von Virtual Appliances
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Citrix Systems hat jetzt einen ersten Einblick in das Project Kensho gegeben: Dabei handelt es sich um ein Toolkit, um Gruppen von virtuellen Maschinen (VMs) auf Hypervisoren unterschiedlicher Hersteller exportieren bzw. importieren zu können.
Citrix hatte das Projekt Kensho bereits im Juli angekündigt. Es basiert auf dem Open Virtualization Format (OVF) der Distributed Management Task Force (DMTF). Das Format erlaubt es Softwareentwicklern, Anwendungen als formatunabhängige, portable virtuelle Appliances zu paketieren. Durch den Einsatz von OVF und Project Kensho lassen sich virtuelle Appliances zwischen dem Citrix Xenserver, Microsofts Windows Server 2008 Hyper-V und VMware Virtual Infrastructure frei portieren.
Andere Xen-Hypervisor-Anbieter wie Oracle oder Sun Microsystems „müssen nur die Open-Source-Komponenten von Citrix in ihre Lösungen integrieren und schon können auch sie OVF-basierte virtuelle Aplliances nutzen“, sagt Simon Crosby, CTO von Citrix Systems. „Eigentlich kann jede Virtualisierungsplattform die von uns offen gelegte Technologie integrieren. Unser Ziel ist Kompatibilität zwischen Herstellern und Clouds.“
Projekt Kensho-Toolkit
Am 14 Oktober wurde das Projekt Kensho zu einer Open Source Software unter der Lesser General Public License (LGPL). Citrix hat in Zusammenarbeit mit dem Hersteller rPath das Projekt erweitert, so dass Anwender DMTF OVF-Pakete auf dem Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) installieren können.
Andere Clouds sollen folgen, wie Crosby verriet: „Wir hoffen durch das Veröffentlichen der Komponenten als Open Source, dass die Anwender die Cloud-Technologie schneller adaptieren werden.“
Das Projekt-Kensho-Toolkit besteht aus zwei Komponenten: einem OVF-Tool für Administratoren zum Im/Exportieren sowie ein DMTF CIM (Common Information Model) Interface, über das der Xenserver mit DMTF‘s WSMAN-Protokoll verwaltet werden kann.
Open Source
Citrix hat sich entschieden, die Kernkomponenten und die Implementierung der Profile der DMTF System Virtualization, Partitioning and Clustering (SVPC) für den Xenserver als Open Source freizugeben, um die Adaptierung des OVF-Standards zu beschleunigen.
„Wir haben ebenso alle Werzeuge zum Erzeugen und Einsatz von OVF-Paketen freigegeben“, sagt Crosby. Davon ausgenommen hat Citrix die Konvertierfunktion V2V (virtuell-zu-virtuell), mit der eine spezifische OVF-Appliance für einen anderen Hypervisor konvertiert werden kann. Das Project Kensho kann als kostenloses Preview im Community-Bereich des Xenserver Developer Network geladen werden.
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