Microsoft erinnert an das Ende des Vista-Vorgängers
Windows XP verschwindet aus den Regalen – aber nur fast
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Kommenden Montag endet der Verkauf von Windows XP als Boxed-Produkt für den Einzelhandel. Auch Hardware-Hersteller bekommen dann keine Lizenzen mehr. Lediglich System Builder haben eine Gnadenfrist von sieben Monaten – und die wollen sie nutzen.
Für jedes Microsoft-Produkt gibt es einen festgelegten »Lebenszyklus«. Mindestens fünf Jahre läuft die Phase des »Mainstream Supports«, in der Regel bis ein Jahr nach Erscheinen des Nachfolgeproduktes.
Rückzug mit Hindernissen
Ursprünglich sollte deshalb die Auslieferung von Windows XP bereits Anfang des Jahres gestoppt werden. Da jedoch wichtige Verbesserungen des Nachfolgers Windows Vista, die mit dem Service Pack 1 erscheinen sollten, erst im März 2008 bereitgestellt werden konnten und mancher PC-Hersteller zudem damit drohte, weniger leistungsfähige Maschinen mit Linux statt Windows auszuliefern, hatte Microsoft die Frist bis zum 30. Juni 2008 verlängert. Danach gibt es für den Einzelhandel und die Hardwarehersteller keine Möglichkeit mehr, von Microsoft neue Windows-XP-Lizenzen zu kaufen.
Aber keine Regel ohne Ausnahme: sogenannte »System Builder«, das sind kleinere PC-Hersteller, dürfen noch bis 31. Januar 2009 Windows XP-Lizenzen beziehen und ihre Systeme mit diesem Betriebssystem verkaufen. Die werden ihre Chance nutzen, die »Vista-Verweigerer« gezielt anzusprechen, solange sie XP noch anbieten können.
Lesen Sie auf Seite 2: Wie Windows XP trotzdem noch den Weg in den Handel findet.
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Software-Gigant Microsoft hat am Donnerstag abend sein Programm »New Interoperability« gestartet. Das bedeutet nichts weniger als die Offenlegung zahlreicher Schnittstellen, die in der Vergangenheit gehütet wurden wie ein Schatz. APIs, Kommunikationsschnittstellen und Datenformat-Definitionen werden frei zugänglich ins Netz gestellt. Andere Softwarehersteller und die Open-Source-Community bekommen aktive Unterstützung bei der Nutzung der Informationen. Die Microsoft-Produkte selbst werden jedoch natürlich nicht freigegeben.



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