Fittkau & Maaß untersucht Nutzung von Betriebssystemen
Vista ist unpopulär
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»Windows Vista wird wohl nicht an den Erfolg von Windows XP anknüpfen können.« Zu diesem Fazit kommt der Marktforscher Fittkau & Maaß mit Blick auf eine von ihm durchgeführte Umfrage.
»Bisher mühte sich Microsoft vergeblich, die Nutzer zum Umstieg zu bewegen«, lautet denn auch das Resümee der Analysten von Fittkau & Maaß. Daran werde sich auch vorerst wenig ändern: »Mehrere Konzerne haben angekündigt, dass sie einen Bogen um Windows Vista machen werden.« Ähnliche Erfahrungen macht auch der Fachhandel, dessen Unternehmenskunden oft lieber an XP festhalten wollen.
Ungeachtet solcher Vorbehalte hat Microsoft den Verkauf von Windows XP als Boxed-Produkt im Einzelhandel und die Belieferung der großen Hersteller am 30. Juni eingestellt. Allerdings nicht ohne einige Hintertürchen offenzulassen:
System Builder, also kleinere PC-Hersteller, dürfen noch bis Januar 2009 Windows XP beziehen. Kleinunternehmen, die Windows Vista Business oder Windows Vista Ultimate kaufen, sind automatisch berechtigt, mittels so genannter »Downgrade-Rechte« zurück zu Windows XP zu wechseln. Computer mit beschränkten Hardware-Funktionen – Netbooks oder Ultra-Low Cost PCs – können bis Juni 2010 mit Windows XP Home ausgestattet werden. Den erweiterten Support für XP wird Microsoft bis zum April 2014 bereitstellen.
Unabhängig von Microsofts Angeboten gibt es einen weitere Quelle für Windows-XP-Lizenzen: auf Second-Hand-Software spezialisierte Händler.
Alternative Betriebssysteme wie Apple Macintosh oder Linux sind dagegen laut der Umfrage von Fittkau & Maaß für Webnutzer keine echte Alternative. Lediglich vier Prozent setzen auf Mac OS. Linux ist mit 1,2 Prozent Nutzungsrate noch seltener installiert als Windows 98, das 1,3 Prozent der Befragten einsetzen.

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Kommenden Montag endet der Verkauf von Windows XP als Boxed-Produkt für den Einzelhandel. Auch Hardware-Hersteller bekommen dann keine Lizenzen mehr. Lediglich System Builder haben eine Gnadenfrist von sieben Monaten – und die wollen sie nutzen.



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