Rekord in Performance und Preis-/Leistungsverhältnis nach TPC-H-Benchmark
CPI und Exasol setzten neue Bestmarke bei Datenbankanfragen
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Serverhersteller und -distributor CPI aus Feldkirchen und Datenbankhersteller Exasol aus Nürnberg haben zusammen eine neue Rekordmarke im anerkannten TPC-H-Benchmark gesetzt. Der zertifizierte Leistungstest misst die Zahl der pro Stunde möglichen komplexen Datenbankanfragen. Die beiden Partner konnten mit ihrer Lösung die Bestmarke in der 100-Gigabyte-Klasse mehr als verdoppeln – bei gleichem Preis.
Der bisherige Rekordhalter, eine Kombination aus Sunfire X4100 und Paraccel Analytic Database, kommt beim gleichen Test auf 98.857 Abfragen pro Stunde, kostet aber genausoviel wie die Lösung von CPI und Exasol. Erst eine mit mehr Plattenspeicher ausgestattete Version des Sun-/Paraccel-Gespanns kommt in die selbe Leistungsregion wie die deutsche Lösung. Sie wird beim TPC-H-Benchmark aber bereits in der 300-Gigabyte-Klasse geführt und kostet mehr als das Doppelte.
Trotz der hohen Leistung ist der Hardwareaufwand verblüffend gering: Zwei Intel-Xeon-Quad-Core-Prozessoren, acht Gigabyte Hauptspeicher und zwei 150 Gigabyte SATA-Festplatten reichen aus. Dass kein Spezialserver und kein externes Storagesystem (SAN/NAS) notwendig sind, schlägt sich auch im Preis-Leistungs-Verhältnis nieder. Mit 1,25 US-Dollar pro QphH setzen CPI und Exasol auch in dieser Kategorie eine neue Bestmarke.
Konkurrenz abgehängt
Lösungen auf Basis des Phoenix-Servers IQ-201 mit Exa-Solution 2.0 sind somit ideal für rechenintensive Abfragen auf großen Datenbanken. Dabei haben Unternehmen die Möglichkeit, die Leistung des Datenbanksystems an wachsende Anforderungen anzupassen: CPIs Phoenix-Server IQ201 kann je nach Anforderung bis zu 64 Gigabyte RAM und 12 Terabyte Festplattenkapazität verwalten. Auch kann die Hardware flexibel durch zusätzliche Server erweitert werden.
Wolfgang Walter, Geschäftsführer von CPI äußert sich positiv über die erfolgreiche Kooperation mit dem Software-Hersteller Exasol und betont: »Mit Ingenieurleistung aus Deutschland hat Exasol die internationalen Player in diesem Markt weit hinter sich gelassen.«
Als objektiver Vergleich anerkannt
Der als Industriestandard geltende TPC-H-Benchmark orientiert sich an einem hypothetischen Handelsunternehmen und erzeugt Ad-hoc-komplexe Anfragen an die Datenbank. Ein Beispiel: »Wieviel Prozent mehr Einnahmen hätte man gehabt, wenn für Aufträge aus dem Jahr 2007 bei Mengen über 25 Teilen nur drei anstatt fünf Prozent Skonto veranschlagt worden wären.« Der Benchmark misst mittels ähnlichen rechenintensiven Anfragen die Geschwindigkeit und die Kapazität der Datenbanklösung, so dass die Produkte unterschiedlicher Hersteller vergleichbar werden.
CPI Computer Partner Handels GmbH
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Seit im Herbst 2007 bei der CPI Computer Handels GmbH der mittelständische Investor TAC eingestiegen ist, kam beim Distributor aus Feldkirchen einiges in Bewegung.



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