Vertriebs- und OEM-Partner gesucht
ContentXXL will den Markt für Content-Management-Systeme aufmischen
Das Partnerprogramm
Inzwischen implementieren weltweit 40 zertifizierte ContentXXL-Solution-Partner das CMS aus Nürnberg. In Deutschland sind es zehn Systemhäuser – eine Zahl, die noch ein gutes Stück ausgebaut werden soll, so Nutz. Letztlich werde angepeilt, in jeder größeren Stadt einen zertifizierten Partner zu haben.
Bei der Zertifizierung verfolgt das Unternehmen die Prämisse »Learning by Doing«: Das Projekt beim ersten Kunden wird vom Partner gemeinsam mit ContentXXL realisiert. Ein realistisches Beispiel für ein solches Einstiegsprojekt kann mit drei Tagen veranschlagt werden:
Tag 1: Einführung in die Themen Administration, Redaktionssystem, Portalerstellung
Tag 2: Module und Navigation einrichten
Tag 3: Content-Erfassung, Templates einrichten
Die Kosten für die Zertifizierung in Höhe von 1.260 Euro pro Tag werden so über das Kundenprojekt finanziert, wobei der Kunden den Vorteil hat, dass sein Projekt von Experten des Herstellers mit gestemmt wird.
Neben dem Verdienst an der Dienstleistung fahren ContentXXL-Partner auch Margen bei den Lizenzgebühren ein – ein Vorteil gegenüber Geschäftsmodellen, die auf Open-Source-CMS-Systemen (wie Typo 3) basieren, findet Vertriebsleiter Michael Nutz.
Erweiterungen der Basisversion
Die Standardversion von ContentXXL hat keinen Branchenfokus und eignet sich für Internet, Intranet und Extranet. Allerdings entwickeln Solution-Partner des Unternehmens vertikale Lösungen oder implementieren andere Features wie eine Google-Map-Anbindung. Die Xparo GmbH, ebenfalls aus Nürnberg nutzt beispielsweise die APIs (Application Programming Interface), um das ContentXXL-Paket um Third-Party-Module zu erweitern, darunter beispielsweise Features für die Einbindung von RSS-Feeds oder einer Bilderverwaltung.
Gegenwärtig baut ContentXXL OEM-Partnerschaften auf. Über die eigens gegründete Schwester-GmbH SharepartXXL International wird eine Taxonomie-Erweiterung für Sharepoint angeboten, die das CMS in die Collaboration-Welt von Microsoft integriert. Bei der Browser-basierten Zusammenarbeit, die durch die SharepartXXL-Taxonomy-Extension ermöglicht wird, können die Nutzer kategoriebasiert auf Informationen und Dokumente zugreifen – unabhängig vom physischen Ort der Datenspeicherung. Eine kostenlose Evaluierungsversion ist über die Website erhältlich. Als Single-Server-Lizenz kostet sie 950 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

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Im kommenden Jahr will IBM mit virtualisierten Linux-Rechnern durchstarten und gleichzeitig über diese Schiene Office-Applikationen aus dem eigenen Haus verstärkt an den Mann bringen. Für IBM-Partner wird gerade ein Schulungsprogramm erarbeitet.



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