XOsoft, Clarity und GRC als Service
CA will mit SaaS im Mittelstand durchstarten
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Mit drei Software-as-a-Service-Paketen will CA vor allem bei mittelständischen Unternehmen punkten. Besonders interessant für Fachhändler ist Instant Recovery on Demand, das der Software-Hersteller ausschließlich über den Channel anbietet.
Zwar verfügt der Hersteller bereits über 1.000 SaaS-Kunden, aktiv in den Markt getragen wurde das Thema bislang jedoch noch nicht. Das ändert sich spätestens jetzt mit der neu gegründeten Business Unit, die nach und nach neue Pakete schnüren wird.
Das erste besonders für Fachhändler interessante Angebot heißt »Instant Recovery on Demand« und bringt die High-Availability-Lösung XOsoft in den Mittelstand. Vor allem Kunden, die bereits das Backup-Produkt Arcserve im Einsatz haben, sollen damit angesprochen werden. Das sind weltweit über 10.000.
Gleichzeitiger Start in Deutschland und den USA
Einer der wichtigsten Märkte ist dabei Deutschland, wo die Automatic-Failover-Lösung gleichzeitig mit Nordamerika gelauncht wurde und ab sofort verfügbar ist. Instant Recovery on Demand wird ausschließlich über Fachhandelspartner vertrieben – ein außergewöhnlicher Schritt für ein Unternehmen, das noch fast 70 Prozent seines Umsatzes mit Direktgeschäft generiert.
Um die Lösung anbieten zu können, müssen sich Händler lediglich im Web registrieren und einen kurzen Test bestehen. Der Recovery-Service lässt sich laut Adam Famularo, Leiter der Recovery-Management-Abteilung bei CA, innerhalb von weniger als 24 Stunden beim Kunden implementieren. Dazu muss der Händler lediglich eine VPN-Verbindung vom Kunden zum Rechenzentrum aufbauen.
Rechenzentrum in Deutschland
Derer gibt es drei weltweit, die vom Dienstleister Geminare betrieben werden. Deutsche Kunden können ihre Server im Münchner Data Center replizieren. Die Spiegelung erfolgt per auf dem Server installierten Agent kontinuierlich und inkrementell. So kann beim Ausfall eines Servers beim Kunden innerhalb von fünf bis zehn Sekunden der Ersatzserver im Rechenzentrum einspringen. Auf diese Weise lässt sich ein automatisches Failover von Windows-, Exchange-, Microsoft-SQL, IIS- und Oracle-Servern erreichen.
Die Kosten variieren dabei zwischen monatlich 400 US-Dollar für sechs bis acht Server bei einem Drei-Jahres-Vertrag und 800 Dollar für einen Server mit Ein-Jahres-Vertrag. Der Partner wird von CA nicht mit einer einmaligen Provision abgespeist, sondern kann sich über monatliche Margen zwischen 30 und 40 Prozent freuen. Er selbst kauft den Service direkt von CA ein. In einem zweiten Schritt ist zudem geplant, den Dienst auch über die Distribution anzubieten.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche weiteren SaaS-Angebote CA auf den Markt bringt und was der deutsche Channel-Chef Hans-Peter Müller dazu sagt.

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Die Projekt- und Portfolio-Management-Lösung (PPM) Clarity bekommt in der Version 12 einen neuen Anstrich. Wie Hersteller CA auf seiner Kunden- und Partnerkonferenz CA World ankündigte, wird künftig die Integration von Sharepoint und Business Objects unterstützt. All dies wird auch per SaaS angeboten.



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